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Nicole Thönen

Medizinische Praxisassistentin EFZ

Nicole Thönen, 37

Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du brauchst niemals in Deinem Leben zu arbeiten
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Medizinische Praxisassistentin Nicole Thönen erzählt über ihren Beruf
Lieblings-Stärken

Diese Lieblings-Stärken helfen mir in meinem Beruf

Flexibel

„Flexible“ Menschen können sich schnell und problemlos an veränderte Umstände und Anforderungen in ihrer Umwelt anpassen. Sie sind wendig in ihren Überlegungen und beweglich in ihren Entscheidungen.

Mitfühlend

„Mitfühlende“ Menschen können sich in die Gefühlslagen eines Menschen, dem es gerade nicht so gut geht, hineinversetzen. Sie nehmen Anteil daran, wie der Andere sich gerade fühlt. Sie zeigen ihm, dass es ihnen nicht egal ist, wie es ihm geht. Sie vermitteln dem Anderen, dass sie in diesem Moment für ihn da sind und ihn in seiner Situation verstehen. Mitgefühl ist mehr so etwas wie eine Haltung und hat nicht zwangsläufig eine unmittelbare Handlung – wie z.B. praktische Hilfe – zur Folge.

Präzise

In der Alltagssprache verwendet man den Begriff Präzision wenn man ausdrücken möchte, dass etwas besonders genau ist oder besonders genau gemacht wird. Wird von einer mit Präzision durchgeführten Arbeit gesprochen, meint man eine exakte, mit sehr grosser Sorgfalt und Detailgenauigkeit durchgeführte Arbeit.

Will man sprachlich „präzise“ sein, so bedeutet dies, dass man etwas klar, auf den Punkt genau und eindeutig beschreiben muss.

Als technischer Fachbegriff beschreibt Präzision etwas, das auch bei ständiger Wiederholung, immer genau gleich, und mit sehr geringen Abweichungen abläuft. „Präzise“ Menschen zeichnen sich durch diese besondere Genauigkeit aus.

Album Cover

Mein Motivationssong bei der Arbeit

Shotgun
George Ezra
Berufsalltag

Ein typischer Arbeitstag

Morgen
07:30 Uhr
Eintreffen in der Praxis

Geräte startenPC startenSchnelles Kaffeetrinken mit meinen Arbeitskolleginnen und manchmal auch mit den Ärzten

07:30 Uhr - Eintreffen in der Praxis
08:00 Uhr
Arbeitsbeginn

Labor: Blutentnahmen durchführen, das Blut untersuchen, die Resultate beurteilen und ins Patientendossier übertragen. Zudem führe ich Urin- und Stuhluntersuchungen durch. Oftmals schaue ich die Probematerialen auch unter dem Mikroskop an .Patientenempfang:Telefon bedienen, Termine vergeben, Medikamente beschriften und bereitlegen, Rezepte vorbereiten, Rechnungen sowie Mahnungen drucken, Berichte schreiben und zusätzlich koordiniere ich den ganzen Ablauf des Praxisalltages. Sprechstundenassistenz:Herzuntersuchungen durchführen, Atemtest durchführen, Verbände wechseln oder neu anbringen, Wunden reinigen und verarzten, dem Arzt bei kleinen Eingriffen assistieren, Röntgenuntersuchungen durchführen. 

08:00 Uhr - Arbeitsbeginn
10:00 Uhr
Weiterarbeiten oder Pause

Wenn ich Zeit habe (dies ist nicht immer der Fall), dann gönne ich mir einen Kaffee und ein kleines Znüni

10:00 Uhr - Weiterarbeiten oder Pause
Mittag
13:30 Uhr
Multitasking

Am Nachmittag ist mein Arbeitstag genau gleich abwechslungsreich wie am Vormittag. Oftmals beginne ich mit einer Tätigkeit welche ich am Vormittag noch nicht beenden konnte. Sehr oft erscheinen am Nachmittag Notfallpatienten in der Praxis welche sich am Vormittag telefonisch gemeldet haben. Dies führt dazu, dass der Nachmittag oftmals noch viele dringend zu erledigende Tätigkeiten mit sich bringt. Ich muss also flexibel und spontan sein! 

13:30 Uhr - Multitasking
18:00 Uhr
Kurz vor Feierabend

Praxis reinigen, mit dem Team den nächsten Tag besprechen und danach in den wohl verdienten Feierabend. 

18:00 Uhr - Kurz vor Feierabend
Feier­abend
Berufsweg

Mein Berufsweg

2000 - 2001
10. Schuljahr
Berufsvorbereitendes Schuljahr, Noss-Schule, Spiez
2001 - 2004
Lehre als Medizinische Praxisassistentin EFZ
Allgemeinmedizinische Praxis in Matten 
Fragen & Antworten

Fragen und Antworten, die dich interessieren könnten

1. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Der Beruf der Medizinischen Praxisassistentin ist sehr vielseitig, spannend und abwechslungsreich. Ich arbeite gerne im Team und habe Freude daran Menschen zu helfen.

Nicole Thönen
2. Welche Eigenschaft muss man für diesen Beruf unbedingt mitbringen?

Teamfähigkeit: Man arbeitet sehr eng miteinander zusammen.

Kontaktfreudigkeit: Man sollte Freude daran haben mit Patientinnen und Patienten zu arbeiten und diese auf ihrem Weg zur Genesung zu unterstützen.

Multitasking und Koordinationstalent: Oftmals kommt es vor, dass man viele Dinge möglichst schnell und möglichst gleichzeitig erledigen sollte. Hier ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren. 

Lernbereitschaft: Jeden Tag kann man etwas Neues lernen! Nicht jeder Tagesablauf ist identisch und das mach den Beruf der Medizinischen Praxisassistentin so abwechslungsreich und interessant. 

Nicole Thönen
3. Was ist das Spannendste an deinem Beruf?

Die Arbeitsabwechslung und die verschiedenen, individuellen Alltagssituationen. 

Nicole Thönen
4. Was ist das Schwierigste an deinem Beruf?

Die Koordination der Tagesabläufe, das Multitasking und allen Patienten-Wünsche gerecht zu werden. 

Nicole Thönen
5. Wem würdest du diesen Beruf empfehlen?

Allen Mädchen und Jungen die Interesse an Medizin haben, gerne mit Patientinnen und Patienten zusammenarbeiten und einen spannenden, abwechslungsreichen und vielseitigen Beruf erlernen wollen! 

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Weiterführende Informationen zum Beruf von Nicole Thönen:

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