Nicolas Meister Image
Nicolas Meister

Elektroplaner EFZ

Nicolas Meister, 24

Mein Ziel ist es, die bestmögliche Lösung zu finden
Interview jetzt ansehen:
Elektroplaner Nicolas Meister erzählt über seinen Beruf
Lieblings-Stärken

Diese Lieblings-Stärken helfen mir in meinem Beruf

Methodisch

Eine Aufgabe kann man lösen, indem man einfach loslegt, sich Schritt für Schritt vorarbeitet und immer wieder überlegt, was man als Nächstes tun muss.

Eine andere Möglichkeit besteht darin zu überlegen, ob es vielleicht schon ein bewährtes Lösungskonzept, eine Methode gibt, nach der man vorgehen oder nach der man die Arbeit sinnvoll strukturieren kann. „Methodische“ Menschen wählen letzteren Weg. Sie wenden systematisch Konzepte, Wissen und Können an, um sicher ans Ziel zu gelangen.

Gewissenhaft

„Gewissenhafte“ Personen gehen – bei dem was sie tun – sehr sorgfältig, genau und zielstrebig vor. Das Besondere ist, dass sie sich dabei selbst kontrollieren. Sie fühlen sich verpflichtet. Ihr Gewissen stellt hohe Ansprüche an ihr Verhalten und diesen Ansprüchen wollen sie, mit der entsprechenden Selbstdisziplin, gerecht werden.

Aufgeschlossen

„Aufgeschlossene“ Menschen sind wach und aufnahmebereit für Informationen aus ihrer Umwelt. Sie sind interessiert an dem, was um sie herum passiert, und offen für Neues. Sie sind zugänglich für Vorschläge und Anregungen.

Berufsalltag

Ein typischer Arbeitstag

Morgen
7:30 Uhr
Arbeitstag planen

Sobald mein PC aufgestartet ist, gehe ich meine Aufträge durch und plane einen sinnvollen Arbeitsablauf für den Tag.

9:00 Uhr
Start

Die Arbeit ist eingeteilt, der Kaffe getrunken und ich haue in die Tasten!

9:30 Uhr
Elektroplan

Wir stecken gerade mitten in der Ausführungsplanung eines Grossprojektes. Sämtliche elektrischen Apparate wie Leuchten, Brandmelder oder Storenmotoren müssen nun mit Rohren erschlossen werden. Konkret lautet mein Auftrag heute, die Liftanlagen in unsere Pläne zu integrieren.

11:00 Uhr
Abklärungen

Ich habe die Unterlagen des Liftbauers studiert und diese werfen Fragen auf. Nun gilt es diese Fragen zu klären. Ich bereite mich auf das Telefonat vor und rufe die Firma an. Die Fragen sind geklärt und ich kann alle Verbindungen und Apparate korrekt in unsere Elektropläne einzeichnen.

Mittag
14:00 Uhr
Prinzipschema

Die Prinzipschemas dienen zur Übersicht. Sie sind weniger genau und zeigen einfach wie etwas "im Prinzip" funktioniert. Da ich im Elektroplan die Liftanlagen eingezeichnet habe, muss ich diese jetzt auch in den Prinzipschemas anpassen. 

15:00 Uhr
Problemlösung

Beim Anpassen des Prinzipschemas ist mir aufgefallen, dass die Anschlussleistung des Warenliftes zu gross ist. Ich bereite einen Lösungsvorschlag vor und bespreche diesen mit meinem Projektleiter. In Zusammenarbeit mit dem Liftbauer sind wir letztendlich auf eine gute Lösung gekommen. Problem gelöst!

16:30 Uhr
Arbeiten kontrollieren und besprechen

Das Grossprojekt gibt viel zu tun. Deshalb kriege ich Unterstützung eines Elektroplanerlehrlings. Am frühren Morgen hatte ich dem Lehrling einen Auftrag erteilt. Ich kontrolliere seine Arbeit genau um anschliessend das weitere Vorgehen mit dem Lehrling zu besprechen.

17:00 Uhr
Abschluss

Nachdem ich mir sicher bin, dass alles Wichtige für diesen Tag erledigt ist, räume ich meinen Arbeitsplatz auf, schreibe meine Stunden auf, fahre den Computer hinunter und mache mich auf den Heimweg. 

Feier­abend
Berufsweg

Mein Berufsweg

Fragen & Antworten

Fragen und Antworten, die dich interessieren könnten

1. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Es fiel mir damals nicht leicht mich für einen Beruf zu entscheiden. Technische Fächer sind bestimmt meine Stärke und doch ist Zwischenmenschlichkeit und Kommunikation wichtig für mich. Die Planung vereint diese Aspekte.

Nicolas Meister
2. Welche Eigenschaft muss man für diesen Beruf unbedingt mitbringen?

Gutes räumliches Vorstellungsvermögen, genaues und strukturiertes Arbeiten, Teamfähigkeit wie auch Selbstdisziplin.

Nicolas Meister
3. Was ist das Spannendste an deinem Beruf?

Die Elektrobranche liegt am Puls der Zeit. Unsere Umwelt verändert sich ständig und so auch die Elektroplanung. Die Herausforderung liegt darin, die beste Lösung für die Zukunft zu finden.

Nicolas Meister
4. Was ist das Schwierigste an deinem Beruf?

Die Elektroplanung ist sehr komplex. Es benötigt viel Fachwissen und Erfahrung.

Nicolas Meister
5. Wem würdest du diesen Beruf empfehlen?

All denen welche Freude am Technischen und Logischen haben. Den Wissbegierigen, es gibt viel Spannendes zu lernen!

Nicolas Meister
Links

Weiterführende Informationen zum Beruf von Nicolas Meister:

Lieblings-Stärken