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Martin Amstutz

Koch EFZ

Martin Amstutz, 22

Das kreative Arbeiten in einem Team und die Vielfalt der Möglichkeiten im Foodbereich auf der ganzen Welt faszinieren mich.   
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Koch Martin Amstutz erzählt über seinen Beruf
Lieblings-Stärken

Diese Lieblings-Stärken helfen mir in meinem Beruf

Komplex

Allgemein bezeichnet man etwas als „komplex“, wenn es viele verschiedene Teile umfasst und diese Teile auch noch vielfältig untereinander verknüpft sind.

Hier wird „komplex“ als Eigenschaftswort für eine Person verwendet. Es bedeutet, dass diese Person komplex denken kann. Sie erkennt, wie Systeme funktionieren, die aus vielen Einzelteilen bestehen. Die Person findet aus einer grossen Menge von Informationen genau die heraus, die sie für eine Problemlösung benötigt. Ist etwas defekt oder muss etwas verbessert werden, kann die Person systematisch eine Lösung für das Problem entwickeln.

Realistisch

„Realistische“ Menschen betrachten und nehmen ihre Umwelt so wahr, wie sie ist. Sie schmücken die Dinge nicht aus – nicht in ihrer Fantasie und nicht in ihrer Sprache. Sie arbeiten in ihrer Vorstellung mit dem, was wirklich vorhanden ist, und nicht mit dem, was vielleicht sein könnte. Sie orientieren sich stark an dem, was messbar und beobachtbar ist. Sie lassen sich nicht von dem, was sie möchten, dazu verleiten etwas anders – besser oder schlechter – zu sehen oder darzustellen, als es in der Wirklichkeit ist.

Unabhängig

Grundsätzlich sagt die Eigenschaft „unabhängig“ aus, dass ein Mensch oder eine Sache nicht von etwas anderem beeinflusst oder bestimmt wird. Ein „unabhängiger“ Mensch ist frei und ungebunden. Er kann selbst bestimmen, wie er entscheiden oder was er tun möchte. Freiheit bringt jedoch auch die Verpflichtung zur Eigenverantwortlichkeit mit sich. Wird ein Mensch im positiven Sinne als „unabhängig“ bezeichnet, so stellt man sich darunter eine frei denkende, selbstbestimmte, eigenverantwortliche und selbstständige Person vor.

Berufsalltag

Ein typischer Arbeitstag

Morgen
09:00 Uhr
Arbeitsbeginn

Je nach Betriebsart gibt es unterschiedliche Dienste und Arbeitszeiten.Erste Tätigkeiten: Mise en Place / Produktion von Speisen und Gerichten für den Tag. 

09:00 Uhr - Arbeitsbeginn
11:30 Uhr
Start Mittagsservice

Zubereiten und Fertigen von Speisen / Menüs.

11:30 Uhr - Start Mittagsservice
Mittag
14:00 Uhr
Reinigung

Nach dem Mittagsservice wird gründlich gereinigt und die Produktion / Mise en Place läuft wieder an.Je nach Betrieb gibt es eine Zimmerstunde und/oder eine neue Schicht fängt an.  

14:00 Uhr - Reinigung
18:00 Uhr
Beginn Abendservice

Zubereiten und Fertigen von kalten und warmen Speisen.Reinigung und Organisation (z.B. Produktionsliste, Bestellungen ...) für den kommenden Tag.Arbeitsende +/- 23:00 Uhr.

18:00 Uhr - Beginn Abendservice
Feier­abend
Berufsweg

Mein Berufsweg

2004 - 2014
Unter- & Oberstufe
Volksschule Sachseln, OW
2014 - 2017
Lehre als Koch EFZ
Hotel Belvoir , Sachseln, OW
2017 - 2018
Anstellung als Commis de Cuisine (Jungkoch)
im Parkhotel Vitznau (Vitznau, LU)und im Gasthaus Engel (Sachseln, OW)
2018 - 2019
Stages in div. Küchen, Fischerei und Metzgerei, Kurse,
Finnland, China, Schweiz
2014 - 2019
Diverse Kochwettbewerbe,
National und International
2018
1. Platz, Schweizermeisterschaft
Koch
2019
Teilnahme Weltmeisterschaft
Koch
2019 - 2020
Anstellung als Zeitmilitär, Einsatz für Events, 
Schweizer Armee, Ausbildungszentrum Verpflegung, Thun, BE
Fragen & Antworten

Fragen und Antworten, die dich interessieren könnten

1. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Essen hat in unserer Familie einen grossen Stellenwert. Bereits als kleiner Junge half ich in der Küche mit. In der Berufswahlphase faszinierte mich das Handwerk "Kochen" stark. Das schnelle Arbeiten in der Küche, wie verschiedene Lebensmittel miteinander harmonieren und kreativ serviert werden, bewogen mich, eine Kochlehre zu starten. 

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2. Welche Eigenschaft muss man für diesen Beruf unbedingt mitbringen?

- Flexibilität

- Ausdauer

- Belastbarkeit

- Kreativität

- Freude an Lebensmitteln und am Handwerk 

- Interesse für den Beruf

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3. Was ist das Spannendste an deinem Beruf?

Jeder Tag ist anders. Du gestaltest dabei kreative Menüs, bereitest jemandem mit deiner Dienstleistung eine Freude und hast nach der Grundbildung in der ganzen Welt die Chance, dich zum Thema Essen weiterzubilden und an diversen Orten zu arbeiten. 

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4. Was ist das Schwierigste an deinem Beruf?

Es ist immer wieder eine Herausforderung, in Stresssituationen die Ruhe zu bewahren und alle Wünsche/Bedürfnisse zu erfüllen. 

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5. Wem würdest du diesen Beruf empfehlen?

Es ist von Vorteil, wenn ...

- ... du gerne mit Lebensmitteln arbeitest, experimentierst und diese vielfältig kombinierst.

- ... du bereit bist auch an Wochenenden zu arbeiten.

- ... du gerne in einem Team mitarbeitest. 

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