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Madlen Portmann

Drucktechnologin EFZ

Madlen Portmann, 19

Mit Druck richtig umgehen.
Lieblings-Stärken

Diese Lieblings-Stärken helfen mir in meinem Beruf

Zielstrebig

Manchmal ist es gar nicht so leicht an einem Ziel  festzuhalten, dass man einmal für sich formuliert hat. Die Arbeit auf dem Weg zum Ziel ist vielleicht anstrengend oder langweilig und eventuell ergeben sich neue, vielversprechende Alternativen. „Zielstrebige“ Menschen trotzen diesen Schwierigkeiten. Sie verfolgen konsequent ihr Ziel. Sie verlieren ihr Ziel nicht aus den Augen und arbeiten entschlossen darauf hin. Sie suchen unbeirrt den geraden Weg zum Ziel. Sie bleiben beharrlich und entschieden dran, bis sie ihr Ziel erreicht haben.

Präzise

In der Alltagssprache verwendet man den Begriff Präzision wenn man ausdrücken möchte, dass etwas besonders genau ist oder besonders genau gemacht wird. Wird von einer mit Präzision durchgeführten Arbeit gesprochen, meint man eine exakte, mit sehr grosser Sorgfalt und Detailgenauigkeit durchgeführte Arbeit.

Will man sprachlich „präzise“ sein, so bedeutet dies, dass man etwas klar, auf den Punkt genau und eindeutig beschreiben muss.

Als technischer Fachbegriff beschreibt Präzision etwas, das auch bei ständiger Wiederholung, immer genau gleich, und mit sehr geringen Abweichungen abläuft. „Präzise“ Menschen zeichnen sich durch diese besondere Genauigkeit aus.

Strategisch

Das Wort hat seinen Ursprung im alten Griechenland, in der Antike (8. - 2. Jahrhundert v.Chr.). Dort wurden die obersten Feldherren und Heerführer als „Strategen“ bezeichnet. Sie bestimmten über das Vorgehen in einer Schlacht. Ihr Vorgehen musste sehr durchdacht und vor allem weit vorausschauend sein. In ihre Planungen mussten möglichst viele Einflussgrössen einbezogen werden. Ihr Denken und Handeln war an langfristigen Zielen ausgerichtet. Heute muss man kein Heerführer mehr sein, um als „strategisch“ zu gelten. Aber das strategisches Vorgehen ist immer noch gleich: Systematisch, langfristig, zielorientiert, viele Einflussgrössen einbeziehend, abwägend, berechnend, schlau ausgetüftelt und geplant.

Album Cover

Mein Motivationssong bei der Arbeit

Fear of the Dark - 2015 Remaster
Iron Maiden
Berufsalltag

Ein typischer Arbeitstag

Morgen
06:00 Uhr
Reinigung/Wartung

Ich reinige täglich einen Teil der Maschine und schmiere sie, damit die Maschine sauber ist und optimal produzieren kann.

07:00 Uhr
Papier bereit machen

Um 7.00 erhalte ich den Plan mit den Aufträgen für heute. Danach packe ich das Papier für die Aufträge aus.

07:30 Uhr
Auftragsvorbereitung

Ich beginne mit dem ersten Auftrag. Ich spanne die Druckplatten (Druckform) ein und stelle das Papier in die Maschine. Danach stelle ich die Maschine ein. Zum Beispiel stelle ich die Maschine so ein, dass alle Farben übereinander liegen, so dass die einzelnen Farben als ein Bild wahrgenommen werden. 

07:30 Uhr - Auftragsvorbereitung
08:00 Uhr
Auftrag drucken

Sobald ich alles gut eingestellt habe, kann ich mit der Produktion beginnen. Während dem Drucken kontrolliere ich die Druckqualität fortlaufend, fülle die Farbe nach und wechsle die Papierstösse.

11:00 Uhr
Farbe mischen

Der nächste Auftrag wird mit einer Sonderfarbe gedruckt. Diese Farbe mische ich mit einem Spachtel und fülle die Farbe in die Maschine ein. Danach stelle ich wieder die Maschine für den Auftrag ein. 

11:00 Uhr - Farbe mischen
Mittag
12:00 Uhr
Auftrag drucken

Sobald alles optimal eingestellt ist und die Farbe passend zur Vorlage ist, starte ich mit der Produktion. 

12:00 Uhr - Auftrag drucken
13:45 Uhr
Schichtübergabe

Bevor ich meine Schicht beende, informiere ich die Spätschicht (14.00 bis 22.00 Uhr) über die angefangene Arbeit.

Feier­abend
Berufsweg

Mein Berufsweg

2008 - 2017
Unter- & Oberstufe
Escholzmatt
2017 - 2021
Lehre als Drucktechnologin EFZ
Vögeli AG, Langnau i.E.
2020
1. Platz, Schweizermeisterschaft
Drucktechnologin EFZ
Fragen & Antworten

Fragen und Antworten, die dich interessieren könnten

1. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Weil ich gerne mit Papier und Farben arbeite und weil ich das Bedienen einer Druckmaschine erlernen wollte.

Madlen Portmann
2. Welche Eigenschaft muss man für diesen Beruf unbedingt mitbringen?

Die Lust mit kleinen Veränderungen das Ergebnis zu optimieren und die Eigenschaft genau hinzuschauen. Auf keinen Fall Farbenblind sein, dafür kreativ beim Finden von Lösungen.

Madlen Portmann
3. Was ist das Spannendste an deinem Beruf?

Verschiedene Aufträge mit verschiedenen Farben und Papieren sorgen für Abwechslung.
Am Ende des Tages das Ergebnis der eigenen Arbeit betrachten und im Alltag einem selbst gedruckten Flyer oder einer Broschüre zu begegnen.

Madlen Portmann
4. Was ist das Schwierigste an deinem Beruf?

Wie mein gewähltes Zitat: «Mit Druck richtig umgehen.»
Einerseits meine ich das Drucken an einer Druckmaschine an sich, immer wieder das optimale Einstellen und Herausfinden, wie die Qualität noch besser oder schöner wird.
Und andererseits liegt die Verantwortung für die Maschine und den Auftrag bei dir, das gibt auch einen gewissen Druck, mit dem man lernt umzugehen.

Madlen Portmann
5. Wem würdest du diesen Beruf empfehlen?

Allen, die gerne genau und präzise an einer grossen Maschine arbeiten und gerne Papier und Farbe haben.

Madlen Portmann
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