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Lena Keller

Fachfrau Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ

Lena Keller, 24

Die Gesundheit ist der Mittelpunkt und somit auch die Zukunft jedes Menschen. Als Fachperson darf ich mit der Kundschaft gemeinsam Ihr persönliches Ziel bestreben.
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Fachfrau Bewegungs und Gesundheitsförderung Lena Keller erzählt über ihren Beruf
Lieblings-Stärken

Diese Lieblings-Stärken helfen mir in meinem Beruf

Zielstrebig

Manchmal ist es gar nicht so leicht an einem Ziel  festzuhalten, dass man einmal für sich formuliert hat. Die Arbeit auf dem Weg zum Ziel ist vielleicht anstrengend oder langweilig und eventuell ergeben sich neue, vielversprechende Alternativen. „Zielstrebige“ Menschen trotzen diesen Schwierigkeiten. Sie verfolgen konsequent ihr Ziel. Sie verlieren ihr Ziel nicht aus den Augen und arbeiten entschlossen darauf hin. Sie suchen unbeirrt den geraden Weg zum Ziel. Sie bleiben beharrlich und entschieden dran, bis sie ihr Ziel erreicht haben.

Strategisch

Das Wort hat seinen Ursprung im alten Griechenland, in der Antike (8. - 2. Jahrhundert v.Chr.). Dort wurden die obersten Feldherren und Heerführer als „Strategen“ bezeichnet. Sie bestimmten über das Vorgehen in einer Schlacht. Ihr Vorgehen musste sehr durchdacht und vor allem weit vorausschauend sein. In ihre Planungen mussten möglichst viele Einflussgrössen einbezogen werden. Ihr Denken und Handeln war an langfristigen Zielen ausgerichtet. Heute muss man kein Heerführer mehr sein, um als „strategisch“ zu gelten. Aber das strategisches Vorgehen ist immer noch gleich: Systematisch, langfristig, zielorientiert, viele Einflussgrössen einbeziehend, abwägend, berechnend, schlau ausgetüftelt und geplant.

Mitfühlend

„Mitfühlende“ Menschen können sich in die Gefühlslagen eines Menschen, dem es gerade nicht so gut geht, hineinversetzen. Sie nehmen Anteil daran, wie der Andere sich gerade fühlt. Sie zeigen ihm, dass es ihnen nicht egal ist, wie es ihm geht. Sie vermitteln dem Anderen, dass sie in diesem Moment für ihn da sind und ihn in seiner Situation verstehen. Mitgefühl ist mehr so etwas wie eine Haltung und hat nicht zwangsläufig eine unmittelbare Handlung – wie z.B. praktische Hilfe – zur Folge.

Album Cover

Mein Motivationssong bei der Arbeit

Melody - Ofenbach Remix
Lost Frequencies
Berufsalltag

Ein typischer Arbeitstag

Morgen
06:45 Uhr
Öffnung des Gesundheitscenter

Ich arbeite in einem Schichtbetrieb. Wenn ich die Frühschicht habe dann erscheine ich 15min vor der Öffnung am Arbeitsplatz. In dieser Zeit schalte ich die Lichter an, fahre den Computer hoch, stelle die Garderoben bereit und lese mich in den heutigen Tagesplan ein. Um 07:00 Uhr öffne ich den Haupteingang und begrüsse meine erste Kundschaft.  

06:45 Uhr - Öffnung des Gesundheitscenter
07:00 Uhr
Morgenschicht

Jeder Tag ist individuell und das macht unseren Beruf sehr abwechslungsreich und interessant.Wenn ich um 07:00Uhr, direkt nach der Öffnung, keinen Termin eingeschrieben habe mit einem Kunden, dann ist das der Beste Moment um unseren "Putzplan" abzuarbeiten und das Fitness- und Gesundheitscenter auf Vordermann zu bringen. Dazu gehören arbeiten wie: Boden saugen + aufnehmen, abstauben, Geräte reinigen und desinfizieren, Spiegel reinigen, Gewichte sortieren und vieles mehr. Die Hygiene und Ordnung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Berufes. Die Putz- und Aufräumarbeiten sind ein grosser Bestandteil in unserem Arbeitsalltag, doch die Haupttätigkeit (und wieso wir diesen Beruf auch erlernen wollen ;)) ist, das Betreuen unserer Kundschaft. Jede Mitgliedschaft beginnt mit einem Probetraining. In diesem Training lernen wir unseren Kunden kennen, füllen einen Gesundheits- und Lebensstilfragebogen aus, wir führen erste Messungen durch und kreieren den ersten Trainingsplan. Nach diesem Training ist unser Ziel ganz klar: Das Abschliessen einer Mitgliedschaft. (Vertrag)Darauf folgt beim nächsten Training eine Nachbetreuung und nach einer gewissen Zeit (je nach Ziel und Trainingsplan) passen wir das Training an. 

07:00 Uhr - Morgenschicht
Mittag
12:00 Uhr
Mittagszeit

Die Mittagszeit hat eingeläutet, jedoch nicht für uns Mitarbeiter. Denn um diese Zeit läuft das Fitnesscenter auf Hochtouren. Trainings, Testings und auch Gruppenkurse sind um diese Zeit heiss begehrt. Meine Group Fitness-Stunde findet auch an einem Freitagmittag statt.Sobald die Stunde beendet ist und die meisten Kunden wieder zu Arbeit gehen, können wir Mitarbeiter Pause machen. Das wird meistens ca. um 13:30Uhr sein.   

12:00 Uhr - Mittagszeit
14:00 Uhr
Nachmittagsschicht

Der Nachmittag gestaltet sich meistens ein wenig ruhiger als der Morgen, Mittag und der Abend. Hier haben wir Zeit für Organisatorisches wie zum Beispiel eine wöchentliche Teamsitzung und der Schichtwechsel. Putzen und Aufräumen gehören ebenfalls dazu.Am Nachmittag (und am Morgen) haben wir oftmals auch Kundschaft aus der Physiotherapie. In unserem Betrieb ist die Zusammenarbeit mit unseren Physios sehr wichtig. Wir übernehmen meistens die Medizinische Trainingstherapie (MTT) von ihnen und werden hiermit mit diversen Krankheitsbildern und Verletzungen konfrontiert.

14:00 Uhr - Nachmittagsschicht
17:00 Uhr
Abendschicht

Feierabend! Für unsere Kundschaft. Das Gesundheitscenter füllt sich und wir zeigen Hohe Präsenz auf der Trainingsfläche. Denn auch, wenn die Kunden keinen Termin bei uns haben, werden sie stetig von uns betreut, informiert und korrigiert.Nach den Trainings und Gruppenkurse haben die Kunden oft das Verlangen nach unseren Produkten, die wir im Verkauf anbieten. Darunter sind unter anderem unsere Protein- und Kohlenhydratshakes und unsere Fitnessriegel.

17:00 Uhr - Abendschicht
21:30 Uhr
Schliessung Fitnesscenter

Die Türen werden um 21:30 geschlossen. Bevor wir Mitarbeiter das Gesundheitscenter verlassen, leeren wir die Abfalleimer, zählen das Geld in der Kasse, reinigen die Garderobe, Duschen und WC's, räumen die Equipments auf, fahren den Computer herunter und schalten das Licht aus.Spätestens hier haben wir am Tag wieder etwas neues gelernt :).

21:30 Uhr - Schliessung Fitnesscenter
Feier­abend
Berufsweg

Mein Berufsweg

2004 - 2013
Unter- & Oberstufe
Holzerhurd, Zürich-Affoltern ZH
Riedenhalden, Zürich-Affoltern ZH
Bezirkschule, Grenchen SO
2013 - 2017
Lehre als Schreinerin EFZ
Schreinerei Hehlen AG, Grenchen SO
2017 - 2018
Anstellung als Schreinerin EFZ
Schreinerei Hehlen AG, Grenchen SO
2018 - 2021
Lehre als Fachfrau Bewegungs- und Gesundheitsförderung EFZ
Physio in Fit GmbH, Zuchwil SO
2021 - ?
Selbstständigkeit/Firmengründung Spezialistin Bewegungs- und Gesundheitsförderung FA
Nach meiner Lehre will ich den Fachausweis zur Spezialistin absolvieren.
Fragen & Antworten

Fragen und Antworten, die dich interessieren könnten

1. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Direkt nach der Schule wusste ich noch nicht genau welchen Beruf ich erlernen wollte. Also Entschied ich mich vorerst für den Beruf Schreiner-/in EFZ. Während den 5 Jahren, die ich auf diesem Beruf arbeitete, wurde mir klar, dass ich persönlich diesen Beruf nicht für immer ausüben will und der Wechsel in das Büro war für mich keine Option.

Ich interessierte mich schon sehr für die Bewegung, für den Sport und für die Gesundheit des Menschen. Nach langem recherchieren kam ich auf diesen Beruf, den ich auch sofort kennen lernen wollte und mich kurz danach auch beworben habe.
Mich Interessiert die Anatomie des Menschen, zu welchen Leistungen ein menschlicher Körper fähig ist und welche Krankheiten man nur durch die Bewegung und eines gesunden Lebensstils vorbeugen kann.

Lena Keller
2. Welche Eigenschaft muss man für diesen Beruf unbedingt mitbringen?

Für diesen Beruf ist es sehr wichtig, dass man offen, kommunikationsfähig und lernfreudig ist. Für unsere Kundschaft sind wir Vorbilder, aus diesem Grund ist ein gesunder Lebensstil und die körperliche Leistungsfähigkeit von Vorteil, damit man glaubwürdig erscheint. 

Lena Keller
3. Was ist das Spannendste an deinem Beruf?

Das jeder Tag neue Herausforderungen bringt und man nie ausgelernt hat, da in der Fitness- und Gesundheitsbranche stetig recherchiert wird.

Lena Keller
4. Was ist das Schwierigste an deinem Beruf?

Das man immer einen sogenannten "Libellenblick" bewahrt und sich nicht nur auf einen Kunden fokussiert, sondern immer das Umfeld beobachtet. Dieser ist sehr wichtig, den auch in Gesundheitscentren passieren leider Unfälle, die auch tödlich enden könnten! (z.B. Herzinfarkt)

Lena Keller
5. Wem würdest du diesen Beruf empfehlen?

Jedem, dem die Gesundheit am Herzen liegt. In diesem Beruf erschaffen wir keine "Fitnessmodels" und "Bodybuilder". Bei uns Fachleuten liegt die Gesundheit im Mittelpunkt und nicht das Six-Pack, was leider von vielen Schnupperlehrlingen verwechselt wird.

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Weiterführende Informationen zum Beruf von Lena Keller:

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