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Jessica Stoller

Kältesystem-Planerin EFZ

Jessica Stoller, 22

Ich liebe die Vielseitigkeit an meinem Beruf. Neben der Technik steht besonders die Interaktion mit den am Bau beteiligten Fachkräften und den Kunden im Vordergrund.
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Kältesystem Planerin Jessica Stoller erzählt über ihren Beruf
Lieblings-Stärken

Diese Lieblings-Stärken helfen mir in meinem Beruf

Vielseitig

Menschen bezeichnet man als „vielseitig“, wenn sie an vielen unterschiedlichen Dingen interessiert sind oder viele verschiedene Fähigkeiten besitzen.

Flexibel

„Flexible“ Menschen können sich schnell und problemlos an veränderte Umstände und Anforderungen in ihrer Umwelt anpassen. Sie sind wendig in ihren Überlegungen und beweglich in ihren Entscheidungen.

Empathisch

Das Wort „empathisch“ umfasst genau genommen ein Bündel von drei Fähigkeiten. Diese werden bei der Begegnung mit einem anderen Menschen, zumeist unbewusst und gleichzeitig, eingesetzt. Ein „empathischer“ Mensch hat:

  1. Eine gute Wahrnehmung der eigenen Gefühle und Bedürfnisse
  2. Die Fähigkeit sowie die Bereitschaft sich in die Gefühle, Gedanken und Motive des anderen Menschen hineinzufühlen
  3. Die Fähigkeit, angemessen auf die andere Person zu reagieren
Album Cover

Mein Motivationssong bei der Arbeit

The Sound of Silence
Disturbed
Berufsalltag

Ein typischer Arbeitstag

Morgen
06:30 Uhr
Selbstständige Arbeiten

Am Morgen früh klingelt kein Telefon, das dich dazu bringt, deine Arbeit zu unterbrechen. Für gewöhnlich starte ich mit den grössten Herausforderungen oder zeitraubenden Arbeiten, die ich ohne Abklärungen mit Lieferanten lösen kann. Zu diesen Arbeiten zähle ich technische Berechnungen oder das Erstellen von Planunterlagen.

06:30 Uhr - Selbstständige Arbeiten
10:00 Uhr
Meeting

An internen Meetings oder Bausitzungen, werden wichtige Fragen betreffend Technik oder Realisierung einer Kälteanlage geklärt.Wenn Fragen zu einem Produkt eines Lieferanten auftauchen, lassen sich diese zumeist im Verlauf des Tages klären.

10:00 Uhr - Meeting
11:30 Uhr
Materialkontrolle

Die Materiallieferungen sind eingetroffen. Als Projektleiterin sehe ich nach, ob die Lieferung vollständig erfolgt ist und ob auch wirklich das gewünschte Material eingetroffen ist.

11:30 Uhr - Materialkontrolle
Mittag
13:00 Uhr
Baustellenbesuch

Da es einfacher ist, planerische Details direkt vor Ort zu klären, besuche ich bei Bedarf die Baustelle und spreche mich mit anderen Planern oder mit meinen Monteuren ab. 

13:00 Uhr - Baustellenbesuch
15:00 Uhr
Nachbearbeitung

Durch ein Meeting oder ein Baustellenbesuch werden im Idealfall brennende Fragen geklärt. Dadurch ist es möglich, Arbeiten mithilfe dieser Antworten fertigzustellen oder Monteure einzuplanen.

15:00 Uhr - Nachbearbeitung
16:30 Uhr
Abschluss

Vor dem Feierabend schaue ich rasch nach, welche Termine für den nächsten Tag anstehen. Bei Bedarf sammle ich noch letzte Informationen für diese Termine. Wenn viel zu tun ist, erstelle ich mir ebenfalls eine Prioritätenliste mit meinen Aufgaben für den nächsten Tag.

16:30 Uhr - Abschluss
Feier­abend
Berufsweg

Mein Berufsweg

2006 - 2014
Unter- & Oberstufe
Primarschule & Sekundarschule Meiringen
2014 - 2018
Lehre als Kältesystem-Planerin EFZ
Alpiq InTec Schweiz AG / gibb, Bern
2014 - 2018
Berufsmatura 1
Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern
2017
Teilnahme Schweizermeisterschaft
Kältesystem-Planerin
2018 - 2020
Anstellung als Projektleiterin Kältetechnik
Bouygues E&S InTec Schweiz AG, Bern
2018 - 2022
Studium Bachelor Gebäudetechnik | Energie,
HSLU Hochschule Luzern
2020
Anstellung als Projektleiterin
Celsio Kälte + Klima AG, Dällikon
Fragen & Antworten

Fragen und Antworten, die dich interessieren könnten

1. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Technik - und dazu zähle ich Physik und Mechanik hat mich schon immer interessiert. Auf der einen Seite fasziniert es mich zu sehen, was sich alles durch Technik realisieren lässt, auf der anderen Seite finde ich es spannend, zu sehen wie etwas funktioniert. 

Zudem bin ich relativ geschickt darin, Abläufe zu koordinieren oder mit anderen Menschen zu kommunizieren. 

Technik und Kommunikation kann ich täglich in meinem Beruf nutzen.

Jessica Stoller
2. Welche Eigenschaft muss man für diesen Beruf unbedingt mitbringen?

Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, ein Interesse an der Technik, die hinter einer Kälteanlage steckt. Zusätzlich muss man effektiv mit allen Menschen kommunizieren können, um tägliche Abklärungen meistern zu können. Eine grosse Portion Humor hilft, wenn vom Kunden bereits zum x-ten Mal eine Planänderung gewünscht wird.

Jessica Stoller
3. Was ist das Spannendste an deinem Beruf?

Das Spannendste ist definitiv, dass nie ein Tag gleich ist, wie der andere. Vor allem bei Umbauten tauchen Fragen und Probleme auf, die ein rasches Handeln erfordern. Je nach Bedürfnis der Kunden oder den Gegebenheiten vor Ort, muss eine Standardlösung angepasst und neu kalkuliert werden. 

Wenn eine Anlage ausfällt, wird oft der Projektleiter um seine Mithilfe ersucht, damit die Anlage möglichst schnell wieder in Betrieb gehen kann.

Jessica Stoller
4. Was ist das Schwierigste an deinem Beruf?

Die Zusammenarbeit mit anderen Planern. Viele Probleme entstehen durch eine ungenügende Kommunikation oder einfach weil nicht alle Menschen unter denselben Worten das selbe verstehen. 

Jessica Stoller
5. Wem würdest du diesen Beruf empfehlen?

Jedem, der Interesse an Technik hat, Berechnungen liebt, geschickt organisiert und effektiv kommuniziert.

Jessica Stoller
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Weiterführende Informationen zum Beruf von Jessica Stoller:

Lieblings-Stärken