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Automatiker EFZ

Adrian Matthys, 21

Am Computer ein Projekt zu realisieren und danach live die Anlage laufen zu sehen, ist einfach super. 
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Do
4. Nov. 2021
21:00 Uhr
Lieblings-Stärken

Diese Lieblings-Stärken helfen mir in meinem Beruf

Komplex

Allgemein bezeichnet man etwas als „komplex“, wenn es viele verschiedene Teile umfasst und diese Teile auch noch vielfältig untereinander verknüpft sind.

Hier wird „komplex“ als Eigenschaftswort für eine Person verwendet. Es bedeutet, dass diese Person komplex denken kann. Sie erkennt, wie Systeme funktionieren, die aus vielen Einzelteilen bestehen. Die Person findet aus einer grossen Menge von Informationen genau die heraus, die sie für eine Problemlösung benötigt. Ist etwas defekt oder muss etwas verbessert werden, kann die Person systematisch eine Lösung für das Problem entwickeln.

Strategisch

Das Wort hat seinen Ursprung im alten Griechenland, in der Antike (8. - 2. Jahrhundert v.Chr.). Dort wurden die obersten Feldherren und Heerführer als „Strategen“ bezeichnet. Sie bestimmten über das Vorgehen in einer Schlacht. Ihr Vorgehen musste sehr durchdacht und vor allem weit vorausschauend sein. In ihre Planungen mussten möglichst viele Einflussgrössen einbezogen werden. Ihr Denken und Handeln war an langfristigen Zielen ausgerichtet. Heute muss man kein Heerführer mehr sein, um als „strategisch“ zu gelten. Aber das strategisches Vorgehen ist immer noch gleich: Systematisch, langfristig, zielorientiert, viele Einflussgrössen einbeziehend, abwägend, berechnend, schlau ausgetüftelt und geplant.

Logisch

„Logische“ Menschen denken strukturiert. Sie gehen von einer gegebenen Situation oder Aussage aus und überlegen, was folgerichtig daraus resultiert. Das Resultat ihrer Überlegungen ist oft das Ergebnis einer Kette von aufeinander aufbauenden Schlussfolgerungen und hat somit nicht den Charakter eines spontanen Einfalls. Logische Menschen sind deshalb meist in der Lage, ihr Ergebnis oder ihren Standpunkt Schritt für Schritt zu begründen. Beim Schlussfolgern können sie gut Regeln folgen, wie sie z.B. von einem Spiel oder der Mathematik vorgegeben werden.

Album Cover

Mein Motivationssong bei der Arbeit

Farewell To The Fairground
White Lies
Berufsalltag

Ein typischer Arbeitstag

Morgen
07:45 Uhr
Ankommen im Büro

Ich starte meinen Laptop, hole Kaffee und beginne mit administrativen Arbeiten, wie Mails beantworten und den Tag planen. Danach beginne ich damit meine Programme zu starten und schon etwas zu arbeiten.

07:45 Uhr - Ankommen im Büro
09:00 Uhr
Znüni

Nun esse ich meine erste große Mahlzeit des Tages und tausche mich beruflich oder auch privat mit meinen Arbeitskollegen/innen im Pausenraum aus.

09:15 Uhr
Konzentriertes Arbeiten

Auf bis zu drei virtuellen PC's baue ich zum Beispiel ein System auf, um die Programmierung meines Projektes dem Kunden / der Kundin später vorstellen zu können. Dies ist wichtig, da es gefährlich oder teuer werden könnte wenn der Kunde /die Kundin das Programm erst auf der realen Anlage sieht und erst dann Fehler entdeckt.

09:15 Uhr - Konzentriertes Arbeiten
11:30 Uhr
Mittagessen

Ich mache Mittagspause im Pausenraum oder in einem der umliegenden Restaurants.

Mittag
12:15 Uhr
Meeting vorbereiten

Um 13:00Uhr habe ich ein Meeting mit den anderen, die mit mir am Projekt arbeiten. Ich schaue, dass ich alle meine Unterlagen bei mir haben und mir allfällige Fragen bereits notiert habe.

13:00 Uhr
Meeting

Alle Beteiligten tauschen sich aus und zeigen ihren aktuellen Stand, stellen Fragen und unter der Leitung des Projektleiters werden bereichsübergreiffende Probleme diskutiert.

13:00 Uhr - Meeting
14:00 Uhr
Aushelfen

Beim Meeting haben wir festgestellt, dass wir mit der Programmierung nicht wie vorgesehen vorankommen. Ich helfe dem Programmier-Team aus und programmiere einen Analgenteil nach den Vorgaben des Kunden / der Kundin.

14:00 Uhr - Aushelfen
16:15 Uhr
Abschluss

Ich beende meine Arbeiten und sichere meinen Fortschritt. Danach widme ich mich nochmals kurz administrativen Aufgaben.

16:30 Uhr
Feierabend
Feier­abend
Berufsweg

Mein Berufsweg

2007 - 2016
Unter- & Oberstufe
Primar und Bezirksschule Möhlin
2015 - 2015
Schnupperlehre als Automatiker EFZ
Feldschlösschen und ETAVIS / Actemium
2016 - 2020
Lehre als Automatiker EFZ
Actemium Schweiz AG
2016 - 2020
Berufsmatura 1
Allgemeine Gewerbeschule Basel
2020 - 2021
Anstellung als  Automatiker
Actemium Schweiz AG
2020
1. Platz, Schweizermeisterschaft
Automatiker
Zukunftsvision/Ziel
Berufsbegleitetes Elektro- und Informationstechnik Studium
Actemium / FHNW
Fragen & Antworten

Fragen und Antworten, die dich interessieren könnten

1. Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?

Mich reizte das breit gefächerte Berufsbild von Programmieren über Mechanik bis Elektronik.

Adrian Matthys
2. Welche Eigenschaft muss man für diesen Beruf unbedingt mitbringen?

Man sollte strukturiertes und logisches Denken mitbringen sowie eine Affinität für Naturwissenschaften.

Adrian Matthys
3. Was ist das Spannendste an deinem Beruf?

Das Spannendste finde ich eine Vision vom Kunden / der Kundin zu bekommen und diese danach umzusetzen. Wir arbeiten fast immer mit fertigen Systemen und Produkten, welche wir ineinander integrieren müssen, um so ein grösseres, funktionierendes System zu erhalten. Eine Vitaminproduktion in der Größe eines Zweifamilienhauses zum Beispiel.

Adrian Matthys
4. Was ist das Schwierigste an deinem Beruf?

Da sich unsere Welt technisch ständig weiter entwickelt, trifft man immer auf Aufgaben, die man so noch nie lösen musste. Sich ständig auf neue Herausforderungen einzustellen, kann sehr schwierig und spannend zugleich sein.

Adrian Matthys
5. Wem würdest du diesen Beruf empfehlen?

Jeder der gerne in einem Team arbeitet, aber auch eigenständig Verantwortung übernehmen kann. Natürlich muss man auch eine Faszination für Technik mitbringen.

Adrian Matthys
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Weiterführende Informationen zum Beruf von Adrian Matthys:

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